Das Schweizer BIP wuchs in den letzten zwanzig Jahren stark. Aber dieses Wachstum beruht fast ausschliesslich auf Zuwanderung.
Die Anbindung der Schweiz an die EU mit den Rahmenverträgen (Teil-Integration in wesentlichen Bereichen) zerstört die Selbstbestimmung und die direkte Demokratie. Die Personenfreizügigkeit wird mit diesen Unterwerfungsverträgen erweitert.
Wachstum als Illusion
Das Schweizer BIP wuchs in den letzten zwanzig Jahren stark. Aber dieses Wachstum beruht fast ausschliesslich auf Zuwanderung – auf Mengenwachstum, nicht auf Produktivitätssteigerung. Bereinigt man die Zahlen um die Bevölkerungsentwicklung, ähnelt die Pro-Kopf-Wohlstandsentwicklung der Schweiz erschreckend jener Deutschlands – einem Land, das gerade in einer tiefen Wirtschaftskrise steckt.
Der wachsende Staatsapparat
Regulierung, Subventionen, Sozialausgaben – all das wächst. Die Ausgaben für soziale Wohlfahrt haben sich in den letzten dreissig Jahren real verdreifacht. Schaltegger nennt das «soziale Dominanz» in der Finanzpolitik: Das Erfolgsmodell Schweiz – eine liberale, kleinstaatlich organisierte Volkswirtschaft mit starken Institutionen – steht unter Druck.
Das Interview, das die Bilanz letzte Woche mit dem Luzerner Wirtschaftsprofessor Christoph Schaltegger geführt hat, lohnt sich zu lesen – auch wenn der Inhalt unbequem ist.
Zum Artikel in der Bilanz
Kompass Europa
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